Extrem billig auf die Malediven – ein Erfahrungsbericht

04.11.2019

Nicht gerade das Postkartenmotiv eines typischen Strandes auf den Malediven: Der künstliche Strand in Malé, dafür aber kostenlos.

  Nicht gerade das Postkartenmotiv eines typischen Strandes auf den Malediven: Der künstliche Strand in Malé, dafür aber kostenlos.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Reisebericht

Die Malediven – Traumwelten mit schönen Strandmotiven. Wer hat sie nicht schon mal auf Bildern gesehen. Aber für viele bleibt es eine Traumwelt, denn die Hotelpreise auf den Malediven sind aberwitzig hoch und fangen meist erst im dreistelligen Euro-Bereich pro Nacht an und hören im vierstelligen Bereich auf. Wir waren vor Ort, um für Sie zu prüfen, was man dort mit niedrigem Budget dennoch unternehmen kann.

Die Tipps möchten wir Ihnen im Rahmen eines Erfahrungsberichtes an Sie weitergeben. Interessant dürften die Informationen für die sein, die bei l´tur Super-Last-Minute nur Flug mit Abflug binnen 72 Stunden zum supergünstigen Preis zwischen 150 und 200 Euro hin- und zurück zuschlagen möchten, aber ohne Transfer und Unterkunft auf sich selbst gestellt sind und auch für eine ausgiebige Recherche aufgrund der kurzen Zeitspanne zwischen Buchung und Abflug keine Zeit haben.

von Wolfgang Hesseler

Eine typische Resortunterkunft, die man von der Fähre sehen kann.

  Eine typische Resortunterkunft, die man von der Fähre sehen kann.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Die Trauminseln der Malediven zu besuchen ist gar nicht so einfach. Denn leider ist es in der Regel nicht möglich, mal so eben auf eine beliebige Insel der Malediven zu fahren. Zum einen sind die Preise für ein Speedboat exorbitant hoch. Das kann leicht ein paar Hundert Euro kosten, um sich bei einer halbe Stunde Fahrzeit zu einer Insel fahren zu lassen – hatten wir schon erwähnt, dass die Malediven teuer sind? Zum anderen ist der Zugang entweder gar nicht erlaubt bzw. aus Naturschutzgründen nur mit besonderer Erlaubnis oder es sind Einheimischeninseln, die dann aber auch nicht so attraktiv sind, was die typischen Malediven-Strände angeht oder es ist ein teures Resort auf der Insel. Der Besuch ist dort prinzipiell möglich, aber nur entweder in Verbindung mit einer Übernachtung in dem Resort mit den exorbitanten Preisen oder aber als Tagesgast zu horrenden Preisen. Hatten wir schon erwähnt, … na Sie wissen schon. Von daher bieten sich als Billig-Lösungen neben den Inseln der Hauptstadt Malé selbst nur die Einheimischen-Inseln an. Die bieten zwar meist nicht die Postkartenmotive und die in den Hochglanzbroschüren der Resorts angepriesenen Fotomotive an, dafür können Sie aber sehen, wie die Einheimischen der Malediven leben. Die Überfahrt mit einer Fähre zu einer Einheimischeninsel ist im Gegensatz zum Speedboot praktisch geschenkt. So zahlt man noch keine zwei Euro für eine 1 1/2 Stunden Fährfahrt, gemächlich vorbei an den schönen Inseln der Malediven.

Ausblick auf die Inselwelt der Malediven aus dem Flugzeug.

  Ausblick auf die Inselwelt der Malediven aus dem Flugzeug.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Alle internationalen Flüge, also auch die z.B. mit Air Berlin aus Düsseldorf oder München und Condor aus Frankfurt landen auf dem Flughafen von Malé. Der liegt auf Hululé, einer separaten Insel, ein paar Fährminuten von der Hauptstadtinsel Malé entfernt. Die Pauschaltouristen werden von den Reiseveranstaltern erwartet und dann mit Booten oder gar Wasserflugzeugen zu ihren teuren Resorts gebracht. Sie hingegen müssen sich um den Transport und die Unterkunft selbst kümmern. Für die erste Nacht empfehlen wir ein Hotel in der Hauptstadtinsel Malé. Die ist auch mit einer Fähre alle 15 Minuten einfach zu erreichen. Der Preis beträgt 10 Maledivische Rufiyaa (MRf), umgerechnet etwa gerade mal 60 Cent. Um die Überfahrt bezahlen zu können, sollten Sie sich am Geldautomaten am Arrivals-Ausgang schon mal ein paar Rufiyaas ziehen. Bei unserer Ankunft wollte der einzige Automat aber kein Geld herausgeben. Eine Geldwechselstube, die auch Euro annimmt, befindet sich jedoch gleich nebenan. In Malé selbst ist es kein Problem, Bargeld am Automaten mit der Karte zu ziehen. Bedenken Sie jedoch für die Reiseplanung, dass es auf Einheimischeninseln teils überhaupt keine Banken und Automaten gibt und auch die Zahlung mit Kreditkarte problematisch ist. Die Rufiyaa ist an den US-Dollar gekoppelt, weshalb für Touristen die Preise oftmals in USD angegeben werden.

Der Hafen von Malé.

  Der Hafen von Malé.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Wenige Meter vom Arrivals Ausgang befindet sich die Information. Holen Sie sich dort eine Broschüre mit einem Stadtplan von Malé, damit Sie die hier angesprochenen Unterkünfte, Fährhäfen und Sehenswürdigkeiten finden können. Vorbereitet auf Individualreisende ist die Information nicht wirklich. So hat man zwar schon von einigen Hotels in Malé und der benachbarten Insel Hulumalé gehört. Aber zu Unterkünften und Transportmöglichkeiten zu Einheimischeninseln konnten sie keine Auskunft geben. Im Gegenteil, sie bedankten sich noch zu Informationen, die wir ihnen gaben. Immerhin kann man von dort kostenlos telefonieren, wenn Sie z.B. bei einer Unterkunft anrufen möchten.

Der Fruits & Vegetables Market in Malé.

  Der Fruits & Vegetables Market in Malé.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Es ist schwierig, von zu Hause aus günstige Hotels auf den Malediven zu finden. Gängige Hotelportale wie HRS, hotel.de, hotel.com oder Expedia, sowie die großen Veranstalter haben nur hochpreisige Hotels im dreistelligen Euro-Bereich pro Nacht im Angebot. Der Anbieter booking.com hingegen hat mehrere Hotels im Angebot, die zwar nicht den Stempel „Extrem Billig“ verdienen, aber angesichts des hohen Preisniveaus auf den Malediven diese auch dem Reisenden mit schmalem Geldbeutel erschließen können.

Die Einreise ist auch Last-Minute kein Problem. Es genügt ein Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende gültig ist. Auf dem Einreiseformular muss man die Unterkunft auf den Malediven angeben. Überprüft wurde das bei unserer Einreise jedoch nicht. Zur Sicherheit empfehlen wir aber, nicht ohne eine Hotelbuchung, zumindest für die erste Nacht, auf die Malediven einzureisen.

Der Hafen von Malé.

  Der Hafen von Malé.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Wir hatten von Deutschland aus für die erste Nacht ein Zimmer im Marble Hotel über booking gebucht, das zum Besuchszeitpunkt günstigste online buchbare Hotel. Das Hotel mit drei Sternen wurde erst 2007 gebaut und ist somit noch in einem guten Zustand: Saubere Zimmer mit Klimaanlage und TV, kein abgewohntes Mobiliar, gratis Wi-Fi. Man kann es insofern empfehlen. Die Rezeption ist freundlich und behilflich bei der telefonischen Buchung der weiteren Hotels. Top ist die Aussicht im Restaurant auf dem Dach, in dem es auch Frühstück gibt. Hier können Sie mit toller Aussicht auf das Meer zu Abend essen oder morgens Ihren Kaffee genießen. Nicht top ist hingegen die Lage, wenn man von der Flughafenfähre kommt. Man muss die Insel einmal von Ost nach West überqueren. Zu Fuß sind das durchaus eine halbe Stunde. Taxis gibt es aber auch. Diese fahren in Malé zum Pauschaltarif von umgerechnet etwa einem Euro, mit Gepäck und nach Mitternacht etwas mehr.

Um eine günstigere Unterkunft für Sie zu finden haben wir etlichen Hotels, Guesthouses und Inns der Insel einen Besuch abgestattet. Schon vom Airport Jetty im Nordosten der Insel, wo die Flughafen-Boote ankommen, sieht man mehrere Hotels. Die liegen aber preislich noch deutlich höher als das Marble Hotel. Im Ostteil der Insel gibt es mehrere Hotels in der Kategorie von 45 USD bis 60 USD pro Nacht in der Hochsaison vom November bis April, dem europäischen Schmuddelwetter. Als Beispiele seien hier das Athama Palace Hotel (athamapalace@yahoo.com) und das Off Day Inn genannt.

Mutter mit Kind vor dem künstlichen Strand in Malé.

  Mutter mit Kind vor dem künstlichen Strand in Malé.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Die Billigunterkunft für absolute Billig-Reisende haben wir aber dann auch noch gefunden: Das Champa Moon Guesthouse in der Daisy Magu Straße für nur 24 USD incl. Steuern im Einzelzimmer. Ein Zimmer konnte man uns nicht zeigen, da alles ausgebucht war. Auf „Luxus“ wie einer Klimaanlage bei 30 Grad Außentemperatur müssen Sie in einer solchen Unterkunft dann aber verzichten. Auch sollten Sie natürlich keine allzu hohen Erwartungen an das Zimmer richten – es wird primär von Gastarbeitern genutzt, z.B. aus Indien. Eine Webseite gibt es nicht, auch eine email-Adresse ist Fehlanzeige. Das heißt, Sie müssen entweder vorbeischauen oder vorher telefonisch reservieren (Tel. 3330027). Dies empfiehlt sich auch, da das Guesthouse bei unserem Besuch wie gesagt komplett ausgebucht war. Es war aber die einzige Unterkunft, die ausgebucht war. Das heißt, dass Sie auch kurzfristig in der Hochsaison noch eine große Zimmerauswahl in Malé erwarten können. Eine weitere Unterkunft ist das Fujeira Inn in der Nookurikeela Straße. Das Einzelzimmer ohne Klimaanlage, aber mit TV kostet hier 27 USD. Buchen kann man es nur vor Ort, da es weder Webseite, email noch Telefon gibt. Nicht weit entfernt ist das Male´ Inn (Tel. 3329028) und noch weitere, hauptsächlich von Gastarbeitern genutzte Unterkünfte. Gehen Sie einfach durch die Straßen südlich vom Fähranleger der Flughafenfähren und schauen, ob Sie etwas passendes für sich finden. Vielleicht lässt sich bei schlechter Buchungslage, oder wenn Sie mehrere Tage bleiben, sogar auch der Preis noch verhandeln. Aber Sie sollten sich immer das Zimmer zeigen lassen. Denn klar ist, dass Sie bei diesen Preisen keine deutschen Standards erwarten dürfen.

Der neue Hafen in Malé.

  Der neue Hafen in Malé.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Wir haben uns dann für die zweite Nacht für das Skailodge Inn in der Violet Magu Straße zum Preis von 52 USD pro Nacht im Einzelzimmer ohne Frühstück entschieden. Es ist vom Airport Jetty, dort, wo die Schiffe vom Flughafen ankommen, gerade einmal fünf Minuten zu Fuß entfernt. Das Skailodge Inn bietet saubere Zimmer mit Klimaanlage, TV, Kühlschrank und hat teils einen Balkon. Es wirkte nicht mehr ganz so neu wie das Marble Hotel, aber es ist durchaus eine gute Unterkunft. Wi-Fi ist gratis hier, in den günstigeren oben genannten Unterkünften dürfte es kaum Wi-Fi geben. www.skailodge.com.mv

Straße in Malé.

  Straße in Malé.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Malé selbst hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Tag ausfüllen können. Die meisten Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich auf den Nordosten der Insel. Highlights sind zwei Moscheen, von denen aber nur die Grand Friday Mosque als Nicht-Muslim ohne Voranmeldung besucht werden kann. Die Old Friday Mosque kann man zumindest von außen besichtigen. Es gibt noch weitere Moscheen, die aber von innen uninteressant sind, da sie schmucklos und eher zweckmäßig sind. Der Sultan Park, das National Museum, der Mulee-aage Palast und People’s Majis sind nicht weit entfernt, Nicht verpassen sollten Sie einen Besuch des Fruits & Vegetables Market und des Fischmarktes. Schauen Sie hier einfach dem Markttreiben zu. Es werden neben Bananen und Kokosnüssen auch bei uns unbekannte Früchte angeboten. Auch die angeboteten Fischarten sind bei uns wenig bekannt. Weiterhin gibt es sogar einen kleinen, künstlich angelegten Strand in Malé. Er ist nett gemacht mit feinem Sand und Palmen drumherum. Hier gehen die Einheimischen zum Schwimmen hin. Da es ein öffentlicher Strand ist, ist die Benutzung kostenlos.

Malé gilt als die am dichtesten besiedelte Stadt de Erde. Entsprechend ist auch alles gedrängt gebaut. Das am meisten genutzte Fortbewegungsmittel der Bewohner ist das Motorrad. Geben Sie Acht beim Überqueren der Straßen, da die Fahrer teils ein rasantes Tempo auflegen. Auch der Linksverkehr mag für Sie ungewohnt sein.

Der Strand von Villingili mit Blick auf Malé.

  Der Strand von Villingili mit Blick auf Malé.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Nicht versäumen sollten Sie einen Ausflug zur kleinen Nachbarinsel Villingili, etwa einen Kilometer westlich von Malé. Im Gegensatz zur Hauptinsel Malé geht es hier deutlich entspannter zu. So gibt es kaum Verkehr und viel mehr Platz als in Malé, so dass die Einheimischen hier Fußball spielen oder im Meer schwimmen können. Viel Konkretes zu sehen gibt es auf Villingili nicht. Interessant ist eher der Unterschied zur hektischen Hauptinsel. Die kleinen Boote (genannt Dhonis) fahren am neuen Hafen im Südwesten von Malé ab, der sich ein paar Gehminuten südlich des Marble Hotels befindet. Die Abfahrten finden alle paar Minuten statt und dauern etwa 10 Minuten. Eine Fahrt kostet 3 MRf, das sind umgerechnet noch keine 20 Cent.

Auch diejenigen unter Ihnen, die am Tauchen interessiert sind kommen auf ihre Kosten, zwar nicht unmittelbar in Malé, sondern eine kurze Bootsfahrt entfernt. Organisiert wird die Fahrt z.B. von Sea Explorers Dive School. www.seamaldives.com.mv Weitere Tauchgebiete wie das eines alten Schiffwracks sind von Malé aus zu erreichen.

Die Inselwelt vor Malé.

  Die Inselwelt vor Malé.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

McDonald’s, Burger King, Pizza Hut oder KFC werden Sie in Malé, wie auf den ganzen Malediven, vergeblich suchen. Wenn Sie in den Hotels bzw. westlich aufgemachten Restaurants essen, ist das Preisniveau etwas niedriger als in Deutschland. In den einfachen Lokalen, in denen die Einheimischen essen, ist es natürlich nochmal günstiger. Es könnte aber etwas problematisch sein z.B. was die Schärfe des Essens angeht. Kleinere Supermärkte oder eher wie Tante-Emma-Läden gibt es reichlich über die Stadt verteilt. Die meisten Waren sind importiert. So gibt es durchaus die Chance, Ihre deutschen Lieblings-Kekse oder Chips auch in Malé kaufen zu können.

Die Verständigung auf den Malediven fällt leicht. Die meisten Menschen, auch diejenigen, die man auf der Straße anspricht, sprechen Englisch, wenn auch mit einem Indisch klingendem Akzent.

Der Strand vor dem Whiteshell Beach Inn auf der Insel Maafushi.

  Der Strand vor dem Whiteshell Beach Inn auf der Insel Maafushi.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Für die dritte Nacht hatten wir ein Zimmer im Whiteshell Beach Inn auf der Insel Maafushi gebucht. Dies ist eine der schon angesprochenen Einheimischen-Inseln mit etwa 1300 Einwohnern, auf der ein Hotel gebaut wurde. Sie befindet sich in etwa 25 Kilometer Entfernung von Malé. Auf booking ist in der Hotelbeschreibung des Whiteshell Beach Inn Hotels zu lesen, dass die Insel Maafushi, auf der sich das Hotel befindet, gerade einmal 30 Minuten mit dem Schnellboot von Malé entfernt ist. Super, mag man denken. Was Ihnen dort aber verschwiegen wird ist, dass diese Überfahrt je nach Verhandlungsgeschick und Laune des Bootsbesitzers zwischen 3500 und 4000 MRf kosten kann, also zwischen 205 und 235 Euro. Aber man kann die Insel auch zum Preis von weniger als einem Nahverkehrsticket in Deutschland erreichen. So gibt es zwei Fährfirmen. Die erste von einem privaten Betreiber operiert von Maafushi aus und fährt täglich außer Freitag, dem Ruhetag auf den Malediven. Von Malé nach Maafushi geht es um 14:30 Uhr los und zurück von Maafushi nach Malé um 7:30 Uhr. Die Fähre benötigt etwa 1 1/2 Stunden für die Strecke. Die Zeiten sind so gewählt, dass die Bewohner morgens in die Hauptstadt fahren, um dort Behörden- und Arztbesuche oder Einkäufe machen zu können und dann am Nachmittag wieder nach Hause fahren können. Die Fahrt findet mit einem größeren Schiff statt, auf dem die Einwohner sogar ihr Motorrad mitnehmen können.

Die zweite Fähre ist eine kleinere des staatlichen Betreibers und operiert von Malé aus. Sie fährt mehrere Inseln an, von der Maafushi eine Station ist. Sonntag, Dienstag und Donnerstag geht es um 10:00h von Malé los und nach einem Zwischenstop auf der Insel Gulhi wird Maafushi um 11:45h erreicht. Zurück nach Malé geht es dann Samstag, Montag und Mittwoch um 13:00h ab Maafushi wieder via Gulhi und erreicht Malé um 14:45h.

Fähre des staatlichen Betreibers nach Maafushi.

  Fähre des staatlichen Betreibers nach Maafushi.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Beachten Sie, dass die Fähren sowohl in Malé als auch auf Maafushi von unterschiedlichen Stellen losfahren, bzw. ankommen. Die staatlichen Fähren haben sozusagen die Premium-Anleger und starten vom neuen Terminal neben dem Airport Ferry Jetty, also dort wo die Flughafen-Boote ankommen, und landen auf Maafushi auch zentral an, nicht weit vom Whiteshell Beach Inn entfernt. Der private Betreiber fährt vom neuen Hafen im Südwesten ab, dort wo auch die Dhonis nach Villingili abfahren. Die Ankunft bzw. Abfahrt in Maafushi ist dann auf der gegenüberliegenden Seite der Insel.

Preislich liegen beide Fähren auf einem verglichen mit Deutschland sehr niedrigen Niveau. So kostet die Fähre des privaten Betreibers nur 30 MRf, was in etwa 1,80 Euro entspricht. Die staatliche Fähre kostet gar nur 20 MRf,  also etwa 1,20 Euro. Dafür bekommen Sie quasi gratis dazu noch eine Fahrt  durch die maledivische Inselwelt, vorbei an einigen superteuren Resorts.

Sie sollten zur Sicherheit vor Ihrer Abreise nochmal prüfen, ob sich die Zeiten nicht geändert haben. Dies wäre natürlich jederzeit möglich. Planen Sie auch nicht zu knappe Zeit vor Ihrem Rückflug ein, damit schlechtes Wetter oder eine defekte Fähre Sie nicht zu einem verlängerten und teuren Aufenthalt auf den Malediven zwingt.

Das Whiteshell Beach Inn auf der Insel Maafushi.

  Das Whiteshell Beach Inn auf der Insel Maafushi.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Viel zu sehen gibt es auf der Insel Maafushi nicht: Zwei unspektakuläre Moscheen, einige Skulpturen am Fähranleger und im Ort, ein aktiv genutztes Gefängnis, zwei Funkmasten, eine Schule, eine Gesundheitsstation mit Apotheke, einige Läden für den täglichen Bedarf, ein paar Restaurants, Schiffe, viele Palmen, teils vermüllter Strand (nicht vor dem Hotel) und natürlich das Meer. Einmal gemächlich die Insel zu Fuß umrunden mit Pausen unter Palmen braucht weniger als zwei Stunden. Aber mal ehrlich. Was würden Sie eine Woche in einem Insel-Resort machen? Die Insel dort ist oftmals noch kleiner und die (teuren) Ausflüge, die Sie von dort machen können, können Sie auch von Maafushi machen. Klar, die Bespaßung durch Animateure, Wellness, Spa usw. sind in einem günstigen Hotel auf einer Einheimischeninsel natürlich Fehlanzeige.

Das Whiteshell Beach Inn liegt direkt am Strand, wo Sie zwischen zwei Palmen in der Hängematte liegen oder schwimmen können mit Blick auf ein Luxus-Resort in mehreren Hundert Meter  Entfernung, in dem die Übernachtung bis zu 2500 USD kosten soll. Als Tagesgast zahlt man dort 100 USD, wohlgemerkt ohne Übernachtung. Hatten wir schon erwähnt, dass die Malediven teuer sind…

Die Zimmer des Inns sind eher einfach, aber sauber und nicht abgewohnt. Es gibt jedoch kein Fenster nach draußen, sondern nur zum Eingangsbereich. Eine Klimaanlage ist vorhanden, aber kein TV. Der Internetzugang ist gegen Bezahlung auf dem Privat-Laptop des Hotelbesitzers möglich.

Auf der Picknickinsel.

  Auf der Picknickinsel.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Zu einer kleinen benachbarten Insel, nur wenige Dutzende Meter lang und breit, können Sie mit einem aufblasbaren Paddelboot rudern oder der Bruder des Hotelbesitzers bringt Sie für ein Trinkgeld rüber. Die Insel ist bei Einheimischen als Picknickinsel bekannt und so angelten auch ein paar Jugendliche bei unserem Besuch direkt auf der Insel große Fische, nahmen sie aus und grillten sie gleich vor Ort. Eine kleine Sandbank und ein Korallenriff befinden sich kurz vor der Insel. Als weitere Attraktion  bietet der Besitzer u.a. Nachtfischen, Wassersport und Exkursionen zu anderen Inseln an. www.thewhiteshell.com

Für die vierte und letzte Nacht haben wir uns eine Unterkunft auf der Insel Hulhumalé gesucht. Sie ist die Nachbarinsel der Flughafeninsel und geeignet, um nicht am Rückflugtag noch eine längere Fährfahrt mache zu müssen, ggf. mit Umstieg in Malé. Sollte etwas schief gehen, ist man bei selbst organisierten Touren im Gegensatz zu einer Pauschalreise immer selbst schuld, wenn der Flieger weg ist.

Hulhumalé ist keine normale Insel, sondern eine menschengemachte. Um einen Ausweg aus den immer größer werdenden Platzproblemen auf der Hauptinsel Malé zu finden hat man in einem ambitionierten Projekt eine rechteckige Fläche von etwa 2km Länge und 1km Breite aus Sand und Korallen aufgeschüttet. Bisher ist nur ein kleiner Teil der künstlichenInsel auch wirklich genutzt. Der lange Strand von Hulhumalé.

  Der lange Strand von Hulhumalé.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesselerexbir

Wohnblöcke, Schule, Restaurants, Geschäfte sowie eine Moschee sind schon vorhanden. Eine rege Bautätigkeit verspricht schnelles Wachstum. Dennoch gibt es aktuell noch riesige ungenutzte freie Landflächen. Die breit angelegten Straßen incl. Straßenbeleuchtung und sogar Buswartehäuschen hat man schon mal angelegt. Was aber fehlt sind die Menschen, die an dieser Bushaltestelle einsteigen, da ringsum außer der Straße nur Vegetation ist. Vorhanden ist aber ein feiner Sandstrand auf fast der gesamten Insellänge, also 2 Kilometer gerade verlaufender Strand.Tagsüber können Sie diesen fast für sich alleine haben. Erst am späten Nachmittag kommen die Einheimischen hierhin, um sich eine Abkühlung beim Ballwerfen im Wasser zu holen. Sie werden aber dennoch genügend Platz auf dem langen Strand für sich haben. Bikinis sind an diesem öffentlichen Strand übrigens verboten. So gehen insbesondere die muslimischen Frauen mit kompletter Kleidung incl. Kopftuch ins Wasser.

Die Fähre von Malé nach Hulhumalé fährt etwa alle 15 Minuten vom Hulhumalé Ferry Terminal nahe dem Airport Jetty und kostet 5 MRf (ca. 0,30 Euro).

Die künstliche Insel Hulhumalé aus dem Flugzeug.

  Die künstliche Insel Hulhumalé aus dem Flugzeug.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Als Unterkunft haben wir das auch über booking buchbare Fuana Inn gewählt. Beachten Sie, dass sich die Unterkunft nicht dort befindet, wo es auf der booking Karte eingezeichnet ist. Am besten lassen Sie sich vom Hotel vom Hulhumalé Fähranleger abholen. Das Einzelzimmer mit Klimaanlage, Kühlschrank und TV liegt leider nicht zur Meerseite hin. Es ist recht klein, aber sonst in Ordnung. Wi-Fi ist im Preis inbegriffen. Nicht gefallen hat uns das Frühstück im obersten Stock. Mit viel Glas, aber doch kaum Sicht auf das Meer, hat man im sich aufheizenden Raum auf die Klimaanlage verzichtet und setzt statt dessen auf Ventilatoren, was die Stauhitze aber kaum mildert.

Von Hulhumalé fährt ein öffentlicher Bus von zentraler Stelle gleich um die Ecke vom Fuana Inn mehrmals am Tag zum Airport auf der Insel Hululé. Beide Inseln sind seit wenigen Jahren durch eine aufgeschüttete Straße miteinander verbunden. Die Fahrzeit beträgt etwa 10 Minuten und die Fahrt kostet 15 MRf, also weniger als einen Euro.

In den vier Tagen haben wir viel gesehen und erlebt. Zeitlich hat alles gut gepasst. Wenn Sie länger als vier Tage bleiben können Sie unsere Tour entweder deutlich entspannter nachmachen incl. tauchen, surfen, Schnellboot-Fahrten usw. Ihr Hotel vermittelt gerne Aktivitäten, so dass es Ihnen so schnell nicht langweilig wird. Oder Sie suchen sich (ggf. dann nicht mehr ganz so billig) andere Einheimischeninseln heraus, auf denen es Unterkünfte gibt.

Schauen Sie generell bei den Hotels am besten zum einen bei der Hotelwebseite vorbei, die wir hier angegeben haben, sowie bei www.booking.com und www.agoda.de und vergleichen die Preise. So kann es sein, dass der Hotelbetreiber ein Spezialangebot für booking macht, um ganz vorne gelistet zu werden oder aber umgekehrt, es ist über die eigene Webseite günstiger, da die zu zahlende Vermittlungsgebühr an die Buchungsseite  entfällt.

Blick von Hulhumalé auf die Insel Farukolhufushi mit dem Club Med.

  Blick von Hulhumalé auf die Insel Farukolhufushi mit dem Club Med.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesselerexbir

Fazit. Extrem billig auf die Malediven, geht das? Die Antwort ist: ja. Sie sehen dann aber nicht die in den Katalogen der Veranstalter abgebildeten Motive, sondern erleben eher das Leben der Einheimischen. Sie sollten keine Berührungsängste haben und auch kein ungutes Gefühl haben, wenn Sie als einziger Nicht-Einheimischer auf einer Fähre sind. Die Menschen sind freundlich und helfen gerne. Auch an den Stränden der Einheimischen-Inseln werden Sie neben Einheimischen liegen und sollten keinen Anstoß daran nehmen, wenn ein paar Meter entfernt eine Frau komplett bekleidet ins Wasser geht. Denn dann können Sie günstig auch einen schönen Erholungsurlaub auch am Strand auf den Malediven haben. Für diejenigen unter Ihnen, die mehr an Land und Leuten als an Traumstränden interessiert sind, ist der Malediven-Besuch auf eigene Faust auf Einheimischeninseln ohnehin dem Pauschalurlaub vorzuziehen.

Sie müssen sich entscheiden, ob Sie die Einheimischen lieber nur sehen möchten, wenn sie Ihnen morgens das Frühstück zubereiten oder ob Sie sie im täglichen Leben erleben möchten.Ausblick auf die Inselwelt der Malediven aus dem Flugzeug.

  Ausblick auf die Inselwelt der Malediven aus dem Flugzeug.
  Foto: Exbir Travel, W. Hesseler

Einen teuren Flug über die Inselwelt der Malediven mit einer Propellermaschine können Sie mit dem gesparten Geld natürlich immer noch machen. Wir haben es bei der Aussicht auf die phantastischen Inseln von einem Fensterplatz beim Hin- und Rückflug aus bzw. nach Deutschland bewenden lassen.

Schauen Sie bei L’TUR Super Last Minute – Flüge nach, ob es aktuell ein Schnäppchen zu den Malediven gibt: L´TUR – Reiseschnäppchen

Geschrieben am: 18.12.2010
Autor: FlyWolf

Update 24.1.2011: Da sich dieser Artikel in der Zwischenzeit zum häufig verlinkten Referenzartikel für das günstige Reisen auf die Malediven entwickelt hat, möchten wir Ihnen ein paar Updates geben. Inzwischen ist auf booking neben dem Fuana Inn ein weiteres Hotel auf der Insel Hulhumalé buchbar, nämlich das Daisy Inn. Es ist derzeit günstiger als das Fuana Inn, von daher sollte man diesem den Vorzug geben. Alle im Artikel erwähnten Inseln sind Einheimischeninseln. Entgegen manchen Internetquellen ist es Touristen selbstverständlich erlaubt, diese zu besuchen. Die Malediven sind jedoch ein muslimisch geprägtes Land. Das bedeutet, dass auf den Einheimischeninseln Alkohol nicht erhältlich ist und für Frauen das Tragen von Bikinis am Strand nicht erlaubt ist. Das WhiteShell Beach Inn arrangiert jedoch auf Wunsch den Transport zu unbewohnten Inseln, auf denen auch das Tragen von Bikinis möglich ist.

Update 31.1.2011: Wir haben eine weitere Unterkunft auf der Einheimischeninsel Guraidhoo gefunden, die auch per Fähre erreichbar ist. Eine teure Fahrt mit dem Speedboat ist also nicht notwendig. Und das Tolle daran ist, dass die Insel in nur 20 Minuten mit der Fähre von der schon im Erfahrungsbericht vorgestellten Insel Maafushi erreichbar ist. So können Sie schnell und günstig Inselhopping auf den Malediven machen. Wir haben die Insel jedoch nicht besucht und müssen uns daher auf die Informationen verlassen, die das Guraidhoo Hostel selber gibt. Guraidhoo ist eine typische Fischerinsel mit etwa 2300 Einwohnern, sandigen Straßen und Palmen. Neben den üblichen benötigten Einrichtungen einer Insel wie einer Krankenstation, eine Apotheke, Schulen, Bäckerei, Lebensmittelshops ist man auf Guraidhoo eher auf Tourismus vorbereitet mit Cafés und Restaurants, Souvenirshops und einer Shoppingmeile. Dies liegt daran, dass man die Insel schon länger als Tagesausflug von Resorts aus besuchen konnte. Auch eine Dhoni-Werft kann besichtigt werden. Die Insel Guraidhoo soll die besten Surf- und Tauchspots des Süd-Male Atolls haben. Das Guraidhoo Hostel, das auch unter den Namen Guraidhoo Guesthouse und Guraidhoo Surfcamp auftaucht, bietet sowohl Surfen als auch Tauchen an. Alle Zimmer haben eigenes Badezimmer, Klimaanlage, Ventilator und heißes Wasser. Mit aktuell 85 USD für das Einzelzimmer mit Bad und 115 USD im Doppelzimmer ist die Unterkunft teurer als die bisher vorgestellten, enthält dafür aber schon Halbpension in familiärer Athmosphäre. Buchbar ist das Zimmer online z.B. bei www.hostelworld.com oder per email/Telefon bei der deutschen Firma Lineupexplorers. Unter www.guraidhoo.org bekommen Sie weitere Infos zur Insel.

Zur Insel Guraidhoo fährt wie auch nach Maafushi die MALDIVES TRANSPORT AND CONTRACTING COMPANY PLC. Den aktuellen Fahrplan von Malé nach Maafushi und Guraidhoo erhalten Sie hier. Sollte der direkte Link nicht mehr funktionieren, gehen Sie auf www.mtcc.com.mv, suchen unter Ferry Schedules nach Medhu Uthuru Province Vaavu Atoll Schedule. Die Fahrt von Malé nach Guraidhoo kostet gleich viel wie nach Maafushi, nämlich 20 MRf (umgerechnet etwa 1,20€). Aber wie auch Maafushi wird Guraidhoo von einer weiteren Fährgesellschaft bedient, die von der Insel aus morgens nach Malé startet und nachmittags wieder zurück fährt, damit die Bewohner ihre Erledigungen in der Hauptstadt tätigen können. Konkret sieht der Fahrplan wie folgt aus: täglich außer Freitag
Malé 13:30h – Guraidhoo 16:30h
Guraidhoo 06:30h – Malé 09:30h

Sie können sich so ein kleines Inselhopping basteln. Wenn Sie z. B. Sonntag mit Condor in Malé landen, verbringen Sie die erste Nacht in einem der vorgestellten Hotels in Malé. Montag fahren Sie dann mit der privaten Fähre nach Maafushi und Dienstag dann mit der MTCC Fähre von Maafushi nach Guraidhoo und von dort dann Mittwoch zurück nach Malé, dann nach einem kurzen Besuch auf der kleinen Nachbarinsel Villingili weiter nach Hulhumalé. So haben Sie vergleichsweise günstig eine kleine Inseltour durch die Malediven gemacht. Natürlich können Sie auch nach Belieben länger auf den einzelnen Inseln bleiben.

Update 17.2.2011: Ein Exbir-Leser, der das hier vorgestellte Last Minute Malediven Inselhopping gemacht hat, berichtet, dass es auf der Insel Guraidhoo zusätzlich noch Gästezimmer für 30 USD (1 Person) bzw. 50 USD (2 Personen), inkl. aller Steuern und Touristenabgaben gibt. Mahlzeiten sind bei dem Preis allerdings nicht enthalten. Die Zimmer haben ein eigenes Bad, jedoch keine Klimaanlage. Buchbar sind die Zimmer nicht über das Internet, sondern nur telefonisch bei „Didi“, einem Bewohner der Insel. Tel.: +960 7553673.

Update 9.5.2011:  Exbir-Leser Thomas hat ein paar Tage im Whiteshell Beach Inn auf Maafushi verbracht und berichtet, dass er ein ganz neues Zimmer im hinteren Bereich des neu gebauten Hauses mit separaten Eingang und Fenster nach außen hatte. Offenbar hat man schon expandiert und kann so bessere Zimmer anbieten als das von uns bewohnte. Auch WiFi ist inzwischen verfügbar. Mittlerweile gibt es auch auf der Insel Maafushi günstige Privatunterkünfte. So bietet Mr. Ahmed Shyam für 20 Dollar ein Zimmer in seinem Haus an, das etwas weiter vom Strand entfernt liegt. Er spricht sogar ganz gut Deutsch und man kann ihn telefonisch unter +960 7954300 kontaktieren. Auch das Whiteshell Beach Inn kann Privatzimmer auf der Insel vermitteln zum Preis von 50 Dollar inklusive Frühstück. Falls das Whiteshell Beach Inn mal über booking ausgebucht sein sollte, lohnt es sich, den Besitzer direkt zu kontaktieren, um ggf. für ein paar Tage in einer Privatunterkunft zu wohnen, bis im Inn selber wieder etwas frei ist.

Als Ausflugsziel von Maafushi bietet sich die etwa 4 km entfernte Resortinsel Biyadhoo an. Die Insel bietet Spa, Tauchen, Schwimmen und eine Vielzahl von Wassersportarten wie Kayaking an. Der Vorteil dieses Resorts ist, dass es im Gegensatz zu vielen anderen Resortinseln keinen Eintritt für Tagesgäste verlangt. Die Aktivitäten selbst sind aber natürlich auch hier nicht kostenlos. Der Transfer kostet etwa 20 Dollar hin- und zurück. Arrangieren Sie unbedingt vor der Abfahrt nach Biyadhoo auch die Rückfahrt, denn eine gestrandete Nacht auf der Insel könnte teuer werden.

Wir sind sehr interessiert an solchen Informationen. Dass man ohne Bürokratie auf den Einheimischeninseln übernachten darf, ist erst seit Ende 2009 möglich. Daher gibt es kaum Informationen darüber im Internet und schon gar nicht in gedruckten Reiseführern. Wir möchten hier gerne Informationen dazu sammeln, damit Sie das schöne Inselland auch erschwinglich bereisen können.

Update 22.8.2011: Mittlerweile gibt es mehrere neue Unterkünfte auf diversen Inseln der Malediven, so dass wir die entsprechenden Informationen dazu und dem Transport dahin auf einer neuen Seite zusammengefasst haben: Individual auf die Malediven: Das Handbuch

Update 19.5.2013: Leider haben auch die Flugpreise auf die Malediven stark angezogen, so dass es Sinn macht, sich die Angebote für Pauschalreisen auf die Malediven anzuschauen. Wer lieber einen ruhigen Malediven Urlaub verbringt, anstatt selbstorganisiert Land und Leute kennenzulernen, für den mag dies die bessere Lösung sein.

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